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* * * * * * * * * * * * * Im Rahmen der Ausstellung Im Rad der Emotionen – Bewusstsein, Fürsorge und Formen leiser Resilienz in Krisenzeiten laden wir Sie herzlich zu einem Künstlerinnengespräch mit Katarina Poliačikova ein.
Die bildende Künstlerin und Schriftstellerin spricht über ihre Forschung und Praxis, ausgehend vom Pop-up-Büro Ministry of Small Pleasures, das im Rahmen der Ausstellung eingerichtet wurde. Ausgangspunkt ihrer Betrachtungen ist Katarina Poliačikovas langjährige Auseinandersetzung mit partizipativen Praktiken sowie den kleinen Momenten der Freude, die auf eine gemeinsame, menschliche Grundlage verweisen.
Das Ministerium der kleinen Genüsse – oder Freuden – ist eine halb-fiktionale Institution, die sich mit einfachen, immateriellen Glücksmomenten befasst, die im Trubel des Alltagsgeschehens oft in den Hintergrund treten. Das Projekt wurde von Susan Sontags Tagebuch und der Liste von Dingen inspiriert, die sie mochte – alltägliche Freuden, die auf eine gemeinsame menschliche Grundlage verweisen.
Für Katarína Poliačiková ist die Kunstproduktion eine Möglichkeit, präsent zu sein: sich neugierig und sorgfältig mit Objekten, Geschichten und Beziehungen zu beschäftigen. Sie versteht Freude als eine einfache und zugleich essenzielle Fähigkeit, die uns begleitet, auch wenn persönliche oder soziale Belastungen den Zugang dazu erschweren.
Das Künstlerinnengespräch findet in englischer Sprache statt. *
* * * * * * * * * * * * * Im Rahmen der Ausstellung IM RAD DER EMOTIONEN
Beteiligte Künstler:innen: Róza El-Hassan • ex-artists’ collective (Tamás Kaszás & Anikó Loránt) • Oleksandr Halishchuk •
The Hologram • Jana Kapelová • Eva Koťátková •
Mouries Collective • Katarína Poliačiková
Kuratiert von:
Judit Angel, Eliška Mazalanová,
Margarethe Makovec, Anton Lederer *
* * * * * * * * * * * * * Die Ausstellung rückt Emotionen im Spannungsfeld
gegenwärtiger multipler Krisen und eines zunehmend
polarisierten politischen Klimas in den Vordergrund.
Und das angesichts einer Situation, in der systematische
Auslaugung, politische Manipulation und erzwungene
Selbstbeschränkung mit dem Grundbedürfnis nach
Erfüllung, Glück und Hoffnung kollidieren.
Die gezeigten Kunstwerke reflektieren die Formung
emotionaler Reife durch Erziehung, Bildung und soziale
Normen. Sie zeigen auf, wie mit Ängsten umgegangen,
Empathie gefördert, Verlust überwunden und feindseligen
Kräften widerstanden werden kann. Zudem verdeutlichen
sie die Dringlichkeit kollektiver Heilung, gegenseitiger
Fürsorge und gestärkter Hoffnung in unsicheren Zeiten
– und erkennen die leise Resilienz an, kleine alltägliche
Gesten, die an den Bruchlinien des Systems
deutlich werden.
Ausstellungsdauer:
30.1.–26.04.2026
Öffnungszeiten:
MON–FRI 10:00–18:00, SAT 12:00–16:00
An Sonn- und Feiertagen geschlossen
Dialogführungen durch die Ausstellung für Schulklassen
und andere Gruppen nach Voranmeldung:
rotor@mur.at, 0316/ 688306
Freier Eintritt! *
* * * * * * * * * * * * * In Kooperation mit tranzit.sk, Bratislava.
Die ERSTE Stiftung ist Hauptpartner von tranzit.