Einträge von Besucher:innen auf der Wand der kleinen Freuden (Foto: < rotor >)

 

 

 

 


MINISTRY OF SMALL PLEASURES

Künstlerinnengespräch mit Katarína Poliačiková

Montag, 13. April 2026, 19:00 Uhr
Ort: < rotor >, Volksgartenstraße 6a, Graz

 


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Im Rahmen der Ausstellung Im Rad der Emotionen – Bewusstsein, Fürsorge und Formen leiser Resilienz in Krisenzeiten laden wir Sie herzlich zu einem Künstlerinnengespräch mit Katarina Poliačikova ein.

Die bildende Künstlerin und Schriftstellerin spricht über ihre Forschung und Praxis, ausgehend vom Pop-up-Büro Ministry of Small Pleasures, das im Rahmen der Ausstellung eingerichtet wurde. Ausgangspunkt ihrer Betrachtungen ist Katarina Poliačikovas langjährige Auseinandersetzung mit partizipativen Praktiken sowie den kleinen Momenten der Freude, die auf eine gemeinsame, menschliche Grundlage verweisen.

Das Ministerium der kleinen Genüsse – oder Freuden – ist eine halb-fiktionale Institution, die sich mit einfachen, immateriellen Glücksmomenten befasst, die im Trubel des Alltagsgeschehens oft in den Hintergrund treten. Das Projekt wurde von Susan Sontags Tagebuch und der Liste von Dingen inspiriert, die sie mochte – alltägliche Freuden, die auf eine gemeinsame menschliche Grundlage verweisen.

Für Katarína Poliačiková ist die Kunstproduktion eine Möglichkeit, präsent zu sein: sich neugierig und sorgfältig mit Objekten, Geschichten und Beziehungen zu beschäftigen. Sie versteht Freude als eine einfache und zugleich essenzielle Fähigkeit, die uns begleitet, auch wenn persönliche oder soziale Belastungen den Zugang dazu erschweren.

Das Künstlerinnengespräch findet in englischer Sprache statt.

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Im Rahmen der Ausstellung
IM RAD DER EMOTIONEN

Beteiligte Künstler:innen:
Róza El-Hassan • ex-artists’ collective (Tamás Kaszás & Anikó Loránt) • Oleksandr Halishchuk • The Hologram • Jana Kapelová •
Eva Koťátková • Mouries Collective • Katarína Poliačiková


Kuratiert von: Judit Angel, Eliška Mazalanová, Margarethe Makovec,
Anton Lederer


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Die Ausstellung rückt Emotionen im Spannungsfeld gegenwärtiger multipler Krisen und eines zunehmend polarisierten politischen Klimas in den Vordergrund. Und das angesichts einer Situation, in der systematische Auslaugung, politische Manipulation und erzwungene Selbstbeschränkung mit dem Grundbedürfnis nach Erfüllung, Glück und Hoffnung kollidieren.

Die gezeigten Kunstwerke reflektieren die Formung emotionaler Reife durch Erziehung, Bildung und soziale Normen. Sie zeigen auf, wie mit Ängsten umgegangen, Empathie gefördert, Verlust überwunden und feindseligen Kräften widerstanden werden kann. Zudem verdeutlichen sie die Dringlichkeit kollektiver Heilung, gegenseitiger Fürsorge und gestärkter Hoffnung in unsicheren Zeiten – und erkennen die leise Resilienz an, kleine alltägliche Gesten, die an den Bruchlinien des Systems deutlich werden.

Ausstellungsdauer:
30.1.–26.04.2026

Öffnungszeiten:
MON–FRI 10:00–18:00, SAT 12:00–16:00
An Sonn- und Feiertagen geschlossen

Dialogführungen durch die Ausstellung für Schulklassen und andere Gruppen nach Voranmeldung:
rotor@mur.at, 0316/ 688306

Freier Eintritt!

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In Kooperation mit tranzit.sk, Bratislava.
Die ERSTE Stiftung ist Hauptpartner von tranzit.

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